Future Combat Air System Project of UK and France goes on

From 2012 onwards, a joined project of France and Great Britain evolved to build an unmanned combat air vehicle over a series of studies. The so called Future Combat Air System (FCAS) should combine the experiences of the drone projects of its main industry partners – BAE’s TARANIS and Dassault’s NEURON. The last step dated from 2016 with an agreement between London and Paris to develop a FCAS prototype. With the German-French FCAS plan the Anglo-French project gets off the grid afterwards but it’s still alive behind the scenes with a modified dimensioning. Asking the French MoD on the current stand of project and prototype, I get the following statement: „The French-British cooperation continues, but is limited to the development of technological bricks. We are pursuing the co-development of key technologies related to sensors suites, software architectures, interoperability, propulsion and aircraft systems through the FCAS TDC project.“ The shortcut TDC means „Technological Demonstration Cooperation“.

Dassaults NEURON drone - part of the Anglo-French FCAS project

Dassaults NEURON drone – part of the Anglo-French FCAS project – Photo: Tangopaso / Wikimedia CC-Lizenz

 

Einladung Vortrag : Die neuen Machtambitionen Frankreichs & Großbritanniens im Indo-Pazifik

Der Jahresauftakt ist die ideale Zeit, um einen Ausblick auf spannende Neuentwicklungen in der Sicherheitspolitik zu werfen – wie auf die Ambitionen Frankreichs und Großbritanniens, ihren Einfluss im Indo-Pazifik auszudehnen. Dazu halte ich am 8. Januar 2019 einen Vortrag beim ersten „Sicherheitspolitischen Neujahrsempfang des BDI“ in Berlin – organisiert von Matthias Wachter (Abteilungsleiter Sicherheit & Rohstoffe BDI) und Roger Näbig (Konflikt & Sicherheit). Wer Zeit und Muße hat, ist herzlichst eingeladen!

Die Details:

BDI_SiPol-Neujahrsempfang

 

Marineschiffbau – Streit um Einstufung als Schlüsseltechnologie

Das Wirtschaftsministerium überarbeitet das „Strategiepapier der Bundesregierung zur Stärkung der Verteidigungsindustrie in Deutschland“ von 2015. Künftig wird der Marine-Überwasserschiffbau dort voraussichtlich nicht mehr als europäische Schlüsseltechnologie gelistet sein, sondern als eine, die rein national erbracht werden soll. Die Forderung dazu findet sich im  Koalitionsvertrag von SPD und CDU/CSU. Dafür gesorgt hatte eine „Küstenallianz“ von Bundestagsabgeordneten aus SPD und CDU, deren Wahlkreise vornehmlich an Nord- und Ostsee liegen. Das Verteidigungsministerium sträubt sich jedoch gegen die Einstufung des Überwasserschiffbaus als nationale Schlüsseltechnologie.

Die "Baden-Württemberg" - Typschiff der F125 Fregatten-Klasse

Die „Baden-Württemberg“ – Typschiff der F125 Fregatten-Klasse – in der Werft Blohm + Voss in Hamburg im Juli 2014 – Foto: Bundesstefan / Wikimedia CC-Lizenz

Dort betrachtet man die Möglichkeit europaweiter Ausschreibungen als unabdingbares Druckmittel, um, bei Beschaffungsvorhaben im Marinebereich, nicht von einem Oligopol heimischer Werften übervorteilt zu werden. Anscheinend, so ist aus Marinekreisen zu hören, argumentiert das Wehrressort damit, dass die allgemeine Formulierung „den Überwasserschiffbau werden wir als Schlüsseltechnologie Deutschlands einstufen“ im Wirtschaftskapitel des Koalitionsvertrages nur den zivilen Überwasserschiffbau erfasse. Doch nun erhöht die „Küstenallianz“ den Druck. Der Haushaltsausschuss, indem der Hamburger SPD-Abgeordnete Johannes Kahrs und Eckhardt Rehberg, CDU-Abgeordneter aus Mecklenburg-Vorpommern, den Ton angeben, verfasste nun eine Beschlussempfehlung an die Bundesregierung “Den Marine-Überwasserschiffbau unverzüglich als verteidigungsindustrielle Schlüsseltechnologie einzustufen“. In Europa gibt es einen Trend zur Abschirmung nationaler Werftenindustrie-Cluster. Vor Kurzem erklärten die Niederlande ihren Marine-Überwasserschiffbau zur nationalen Schlüsseltechnologie. Frankreich und Italien verzahnen ihre Werften zunehmend zu einem Verbund. Auf deutscher Seite soll die neue Version des Strategiepapiers zu verteidigungsindustriellen Schlüsseltechnologien bis Mitte 2019 vorliegen, so das Wirtschaftsministerium auf Anfrage.