Bundeswehr bekommt Territoriales Führungskommando

Feierliche Indiensstellung des Kommandos Territoriale Aufgaben 2013 in Berlin. Zum Oktober 2022 wird es aufgelöst. – Foto: ©Bundeswehr/Sebastian Wilke / Medienfreigabe

Zum 1. Oktober stellt die Bundeswehr ein Territoriales Führungskommando in Berlin auf. Es geht aus dem bisherigen Kommando Territoriale Aufgaben (TA) hervor, das seit 2013 besteht. Dessen Kommandeur Generalmagor Breuer (ebenfalls Leiter des Corona-Krisenstabs) führt den Aufstellungsstab des kommenden Führungskommandos. Seine Kernaufgaben: Truppenführung im Inland und Amtshilfe bei Katastropheneinsätzen. Der Stab in der Julius-Leber-Kaserne wird zunächst rund 400 Dienstposten umfassen. Aus der Pressemitteilung des Wehrressorts: Weiterlesen

Verstärkte Kampfbrigade für Litauen: Mühsam nährt sich das Bundeswehr-Eichhörnchen

Ein Schützenpanzer Puma des Panzergrenadierbataillons 112 setzt mit einer Fähre aus Schwimmschnellbrücken Amphibie M3 des Deutsch/Britischen Pionierbrückenbataillons 130 über die Havel.

Ein Schützenpanzer Puma bei der Havel-Überquerung mittels Schwimmschnellbrücke – Übung „Wettiner Schwert“, März 2022. – Foto: Bundeswehr/ Flickr/Marco Dorow/Medienfreigabe

Bundeskanzler Olaf Scholz hat angekündigt, den Sockel des deutschen Militärengagements an der Ostflanke auszubauen – die Battlegroup der NATO Enhanced Forward Presence (EfP) in Rukla, Litauen. Jene wird von der Bundeswehr geführt, die auch den größten Teil der Kampftruppen des multinationalen Verbands stellt. Bis jetzt ist die Battlegroup ein verstärktes Bataillon. Dessen Umfang: 1.600 Soldatinnen und Soldaten, davon 1.000 deutsche, so die Angaben der Bundeswehr. Nun soll zum Bataillon eine verstärkte Kampfbrigade aufwachsen. Das wären dann eine Mannstärke von 3.000 bis 5.000 plus. Ein  NATO-Wording gibt es schon dafür: Intensified Forward Presence (IfP). Zeithorizont und Ausgestaltung der Kampfbrigade sind jedoch noch unklar. Weiterlesen

KMW baut Instandsetzung aus

Schützenpanzer Puma von KMW – Foto: Kraus-Maffei Wegmann /Medienfreigabe

Kraus-Maffei Wegmann (KMW) nimmt weitere militärische Instandsetzungskapazitäten in Betrieb; angesiedelt bei der KMW-Tochter Defense Service Logistics GmbH (DSL) in Freisen, Saarland. Das erfuhr der Autor in einem Gespräch mit DSL-Geschäftsführer Christoph Cords. „Ab Juni verfügen wir über 24 weitere Instandsetzungsplätze für Radfahrzeuge.“ Weiterlesen