Bundeswehr prepares again for mine warfare on land

Currently the Bundeswehr is refitting what’s in stock of its old mine layer system T85. This system can place and cover anti-tank mines of type DM 31 in the ground. Seven T85 should be ready for training within NATO’s Very High Joint Readiness Task Force when the German Army will take their lead again in 2019. The reason therefore are the tensions with Russia, the major military power in Europe. It’s attractive again for military planers to have a weapon which can block and canalize the movement of armored units.

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German off-route mine PARM1 DM-12 against tanks – Foto: Bullpup / Wikipedia / CC-Licence

In the nineties belligerence with mines vanished from the repertoire of western powers armies like the Bundeswehr. The abandonment, especially of anti-personnel mines, was considered as a civilizing of warfare. Fighting with land mines was only good enough for minor powers and their „dirty“ wars in the Third World. But now the renaissance of territorial defense in NATO strategy means a resurgence of mine warfare on land. The Bundeswehr has already begun to develop its next generation mine layer system – project title „system with the ability for blocking and canalizing of movements“. According to the German Army it should be ready by 2025. 

Erdogans Scheinoption

Vor Kurzem äußerte der türkische Präsident Tayyip Erdogan, statt der Europäischen Union könne sich die Türkei auch der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit anschließen. Ist das realistisch? Im Westen findet diese Allianz, die meistens unter ihrem englischen Akronym SCO erwähnt wird, noch wenig Beachtung.

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Gipfeltreffen der SCO 2015 im russischen Ufa – Foto: Kanzlei Präsident von Russland / Medienfreigabe / Wikipedia / CC-Lizenz

Zunehmend wichtiges Bündnis

Aber für immer mehr Staaten wird es machtpolitisch attraktiv, Teil es SCO-Netzwerks zu sein. Als lockere Allianz-Plattform dient die SCO ihren Mitgliedern dazu, gegenseitige Bedrohungen per Bündnisdiplomatie zu managen und à la carte zu kooperieren, wie bei Wirtschaftsprojekten. So versucht der Allianz-Primus China, die SCO für seine Seidenstraßenstrategie zu nutzen, Eurasien ökonomisch zu durchdringen. Weiterlesen

Ein Weckruf für Somalias Piraten

Der NATO-Flottenverband „Ocean Shield“ gegen die Piraterie vor Somalia besteht schon lange nur noch auf dem Papier. Einst waren zehn Schiffe vorgesehen, doch spätestens seit Mai diesen Jahres hat die NATO keines mehr zum Horn von Afrika entsandt. Lediglich Patrouillenflüge gab es noch. Nun wurden auch diese eingestellt. Zudem wird die Anti-Piratenmission der EU „Atalanta“ immer weiter ausgedünnt. Zurzeit sind nur eine niederländische Fregatte und ein spanisches Mehrzweckschiff vor Ort. Um ihre Kosten zu reduzieren, senken die Reedereien wieder die Fahrgeschwindigkeiten ihrer Schiffe und nutzen kürzere Routen, die näher an Somalias Küste liegen. All diese Faktoren führen dazu, dass die somalischen Piraten bald wieder umfassend aktiv sein werden. Bereits Ende Oktober griffen sie den Chemietanker einer deutschen Reederei an (siehe hierzu augengeradeas!). Mehr Details zu den Entwicklungen der Piraterie am Horn von Afrika hat dieser Beitrag auf pivotarea.

Nachtrag:

Die NATO begründet die Einstellung von „Ocean Shield“ auf Nachfrage damit, dass die Mission die Piraterie in der Region signifikant abgesenkt habe. Zudem sind die Marinen der NATO nun zur Abschreckung Russlands in der Ostsee und im Schwarzen Meer vorgesehen. Eine Aufgabe von vorrangiger strategischer Bedeutung. Allerdings meint Sprecher der NATO, dass die Allianz bereit sei, die Anti-Piraten-Patrouillen schnell wieder aufzunehmen, sollte des nötig werden.

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Wohl bald wieder erfolgreich: Somalische Piraten – Bild: Jason R. Zalasky / Wikipedia / CC-Lizenz