
Das für die Bundeswehr anvisierte Fähigkeitsprofil einer Rahmenarmee bis 2032 – Grafik: Bundesverteidigungsministerium / Medienfreigabe
Im März hatte die Bundesregierung die Eckwerte ihres 54. Finanzplans bis 2024 vorgestellt. Von Professor Jürgen Schnell – Generalleutnant a. D. und Leiter des Fachbereichs Militärokonomie der Bundeswehr-Uni München – gibt dazu einen ersten Ausblick in Modellrechnungen zu möglichen Entwicklungen des Verteidigungshaushalts samt Corona-Szenario.
Unter der Annahme eines kontinuierlichen Aufwuchses des Wehretats von zurzeit 1,4 Prozent des BIP auf 2 Prozent 2030 errechnet Schnell einen Finanzbedarf von 210 Milliarden Euro für die Phase des neuen Finanzplans von 2021 bis 2024. Das Finanzvolumen laut Plan-Aufwuchs beträgt jedoch nur 182 Milliarden Euro. Somit ergibt sich mittelfristig eine Deckungslücke von 28 Milliarden Euro. Weiterlesen





